+++ WM 2011 – live +++: DFB-Elf bemüht und nun wird Japan auch mutiger
FUSSBALL-WM DER FRAUEN
Die deutschen Fußballerinnen haben noch einen weiten Weg ins WM-Halbfinale vor sich. Das deutsche Team, das erneut ohne Spielführerin Birgit Prinz auflief, kam im Viertelfinale gegen Japan zur Pause nicht über ein 0:0 hinaus.
Die Gastgeberinnen wurden vor 26.067 Zuschauern im ausverkauften Wolfsburger Stadion erwartungsgemäß wieder nicht von der dreimaligen Weltfußballerin und Rekord-Nationalspielerin Prinz, sondern von Ersatz-Kapitänin Kerstin Garefrekes angeführt.
Die zuletzt formschwache Prinz hatte unter der Woche erklärt, dass sie sich am Ende ihrer internationalen Karriere in die Reservistenrolle fügen werde. Für die 33-Jährige spielte erneut Bundesliga-Rekordtorjägerin Inka Grings, die im letzten Vorrundenspiel gegen Frankreich (4:2) zweimal getroffen und ein Tor vorbereitet hatte, in der Sturmspitze.
Für dieses Video wurde kein passender Videoplayer gefunden. Zum abspielen dieses Videos benötigen Sie einen aktuellen Adobe© Flash Player. Außenverteidigerin Linda Bresonik und Mittelfeldspielerin Melanie Behringer, die gegen Frankreich geschont wurden, kehrten in die Startformation zurück. Auch die von einer Gelbsperre bedrohten Kim Kulig, Simone Laudehr und Annike Krahn liefen von Beginn an auf. Dafür mussten sich Fatmire Bajramaj, Lena Goeßling und Bianca Schmidt, die gegen Frankreich in der Startelf standen, wieder mit einem Platz auf der Reservebank begnügen.
Die Deutschen verbuchten bereits in der 3. Minute die erste gute Chance durch Kulig, die nach einer Behringer-Ecke zum Kopfball kam. In dieser Situation verletzte sich Kulig allerdings am rechten Knie und musste fünf Minuten später ausgewechselt werden. Für die 21-Jährige, die auf der Bank hemmungslos weinte, kam Bianca Schmidt in die Partie. Die Potsdamerin rückte auf die rechte Außenverteidiger-Position, Bresonik übernahm Kuligs Platz.
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Die Wechsel brachten die DFB-Auswahl ein wenig aus dem Konzept. Das deutsche Team bestimmte zwar weiter das Geschehen, viele Torchancen sprangen dabei aber nicht heraus. Erst in der 23. Minute sorgte Garefrekes nach einem Behringer-Freistoß wieder für Gefahr vor dem japanischen Tor. In dieser Phase gelang es den Deutschen nicht, schnell von der Abwehr auf Angriff umzuschalten. Zudem waren die Zuspiele in die Spitze zu ungenau. Nach einem Fehler von Innenverteidigerin Saskia Bartusiak hätten die Japanerinnen durch Yuki Nagasato vom deutschen Meister Turbine Potsdam sogar in Führung gehen können (30.). Eine Minute später ließ Celia Okoyino da Mbabi auf der Gegenseite eine gute Chance ungenutzt.
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| Kategorie: Meine Artikel | Hinzugefügt von: semenivanov88 (10.07.2011)
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