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+++ Live-Ticker +++ : Papst trifft Muslime und Missbrauchsopfer
08.55 Uhr: Ruhige Stimmung in Erfurt
Im Erfurter Hauptbahnhof steht seit 8 Uhr Beatrice Schulze von der Briefmarkenagentur Assion und verkauft Gedenkblätter und Sonderprägungen zum Papstbesuch, handnummeriert und limitiert auf 400 Stück für je 10 Euro. Ein paar sind schon weg - noch ist aber nicht viel los in Thüringens Landeshauptstadt, selbst die Touristeninformation hat noch geschlossen. Einige wenige Pilger warten auf dem Bahnhofsvorplatz.
08.42 Uhr: Lieberknecht hofft auf Ökumene und Thüringen-Werbung
Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) bezeichnet den Besuch des Papstes im Freistaat als herausragendes Ereignis. „Es ist der erste Besuch eines Papstes in der 2000-jährigen Kirchengeschichte und insbesondere in der fast fünfhundertjährigen Reformationsgeschichte im Kernland der Reformation“, sagt sie. „Das ist ein großes Zeichen der ökumenischen Begegnung, das noch lange Zeit über den Besuch hinausstrahlen wird.“
Zugleich erhofft sie sich von dem Besuch auch Werbung für den Freistaat. „Der Erfurter Dom und die Severikirche, das kirchenhistorisch bedeutsame Augustinerkloster und die wunderschöne Landschaft des Eichsfelds werden sich den Menschen weltweit einprägen“, sagt sie.
08.16 Uhr: Zugunglück bremst Papst-Pilger aus
Viele Pilger sind jetzt schon unterwegs Richtung Etzelsbach oder Erfurt. Wer aus Halle mit der Bahn anreist, muss sich auf Behinderungen gefasst machen: Wegen des Zugunglücks bei Bleicherode ist ein Teil der Strecke gesperrt.
Einige Papstfans, die am frühen Morgen aus Berlin kamen, hatten Glück: Der Anschlusszug in Leipzig fuhr überraschend von einem anderen Gleis, wartete aber auf die heranspurtenden Pilger, berichtet unsere Reporterin Sarah Brech, die mit den Pilgern unterwegs ist. Die Bahn bittet alle, die nach Etzelsbach fahren wollen, sich früh auf den Weg zu machen. Züge in der Region verkehren im 15- bzw. 30-Minutentakt.
08.07 Uhr: Was EKD-Chef Schneider vom Ökumenetreffen erwartet
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, erwartet vom Ökumenetreffen mit Papst Benedikt XVI. in Erfurt Impulse zur Annäherung zwischen Protestanten und Katholiken. Zwar sei nicht mit konkreten Vereinbarungen zu rechnen, sagt Schneider dem Deutschlandfunk. Aber es sei auch nicht so, dass sich die Delegationen „einfach nur freundlich begegnen können“.
Am zweiten Tag seines Deutschlandbesuchs trifft Papst Benedikt XVI. am Vormittag in Erfurt mit Vertretern der EKD zusammen. Das halbstündige Gespräch im Augustinerkloster, einer frühen Wirkungsstätte des Reformators Martin Luther (1483-1546), gilt als einer der Höhepunkte des viertägigen Besuchs von Benedikt XVI. in seiner deutschen Heimat.
08.01 Uhr: Papst trifft Vertreter des Islams
Vor seiner Abreise nach Erfurt will Papst Benedikt XVI. noch mit Vertretern des Islams in Deutschland zusammentreffen. Bereits am ersten Tag seines Deutschland-Besuchs war Benedikt mit Vertretern der jüdischen Gemeinde zusammengekommen.
07.52 Uhr: Evangelischer Bischof vermisst ökumenisches Zeichen
Der evangelische Berliner Landesbischof Markus Dröge vermisst nach dem ersten Tag des Papstbesuches in Deutschland ein ökumenisches Zeichen von Benedikt XVI. Bislang habe der Papst „sehr innerkatholisch“ gesprochen, sagt Dröge im Inforadio des rbb. Ein Signal für die Ökumene erhoffe er sich nun von dem gemeinsamen Wortgottesdienst mit Protestanten am Vormittag in Erfurt.
Am zweiten Tag seines Deutschlandbesuchs trifft Papst Benedikt XVI. in der thüringischen Landeshauptstadt mit Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zusammen. Das halbstündige Gespräch im Augustinerkloster mit einem anschließenden Gottesdienst an der frühen Wirkungsstätte des Reformators Martin Luther (1483-1546) gilt als einer der Höhepunkte des viertägigen Besuchs von Benedikt XVI. in seiner deutschen Heimat.
Bislang habe der Papst noch keine Würdigung der Reformation ausgesprochen, sagt Dröge: „Da bin ich noch gespannt, was kommt.“
07.39 Uhr: Treffen des Papstes mit Missbrauchsopfern möglich
Nach Informationen des ZDF ist während des Deutschlandbesuchs von Papst Benedikt XVI. ein Treffen des Heiligen Vaters mit Opfern von Missbrauch in katholischen Einrichtungen geplant. Unter Berufung auf die Kurie meldet der TV-Sender, der Papst wolle sich mit dem Missbrauchsopfern treffen, das Treffen solle aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.
07.15 Uhr: Privatmesse in der Kapelle der Apostolischen Nuntiatur
Der Tag beginnt für den Papst mit einer privaten Messe in der Apostolischen Nuntiatur in Berlin-Neukölln. Dort hatte das Oberhaupt der katholischen Kirche auch die Nacht verbracht.
06.03 Uhr: Papst hat ruhige Nacht in Berlin verbracht
Die Ruhe des Papstes ist in der Nacht zum Freitag nicht von Demonstranten gestört worden. Es gab vor den Nuntiatur am Bahnhof Südstern in Neukölln keine Demonstrationen, sagte eine Polizeisprecherin. Nach einem prall gefüllten Tagesprogramm war der Papst am Donnerstagabend in die Apostolische Nuntiatur gekommen, um dort zu übernachten. Als er dort ankam, gab es zwar ein paar Dutzend Demonstranten, aber keine Zwischenfälle.
02.42 Uhr: Polizei sichert Erfurt für den Papstbesuch
In Erfurt schwärmen die ersten starken Polizeieinheiten zum Schutz des Papstbesuchs aus. Nahe dem Dom war bereits am späten Donnerstagabend die Umgebung des Priesterseminars, in dem Benedikt XVI. übernachten wird, selbst für Fußgänger abgeriegelt.
Rund um den hell ausgeleuchteten und eingezäunten Domplatz sowie das Augustinerkloster patrouillieren seit kurz vor Mitternacht Dutzende Polizisten, ebenso entlang der voraussichtlichen Fahrtstrecken des päpstlichen Konvois.
Der Name „Papst" (lateinisch „papa") ist ein Ehrentitel. Er wurde bis zum siebten Jahrhundert allen Bischöfen gegeben, dann aber immer stärker für den Bischof von Rom reserviert.
Als Bischof von Rom und damit Nachfolger des Apostels Petrus ist der Papst Stellvertreter Christi,Leiter der Gesamtkirche und Haupt des Bischofskollegiums. Gleichzeitig ist er als „Chef" des Vatikanstaates auch Staatsoberhaupt.
Die besondere Stellung des Papstes zeigt sich in den Titeln, die er im Laufe der Kirchengeschichte erhielt: Heiliger Vater, Nachfolger des Apostelfürsten, Oberhaupt der allgemeinen Kirche, Primas von Italien, Erzbischof und Metropolit der Kirchenprovinz Rom, Souverän des Staates der Vatikanstadt, Pontifex Maximus, Servus servorum Dei (Knecht der Knechte Gottes).
In diesen Titeln spiegeln sich das jeweilige Selbstverständnis des Amtsträgers, die Auffassung seiner Umgebung oder auch päpstlicher Anspruch. Die Bischofskirche des Papstes ist die Laterankirche in Rom und nicht der Petersdom.
Das Kirchenrecht (CIC) beschreibt seine Amtsgewalt so: „Der Papst besitzt kraft des Amtes die oberste, volle, unmittelbare und allgemeine ordentliche Gewalt in der Kirche, die er stets frei ausüben kann." Diese oberste „Gewalt" hat der Papst „kraft des Amtes", sie ist göttlichen Rechts, wird ihm also nicht von menschlichen Gremien, etwa der Gesamtheit der Gläubigen oder durch die Bischöfe, übertragen.
Er steht über dem Allgemeinen Konzil oder dem Bischofskollegium; seine Entscheidungen bedürfen keiner Bestätigung. Auch gibt es dagegen keine Berufung an eine andere Instanz.
Quelle: KNA
Was am ersten Tag des Papst-Besuchs in Deutschland passierte, lesen Sie hier.
Kategorie: Meine Artikel | Hinzugefügt von: semenivanov88 (23.09.2011) W
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